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Die Seenotalarmierung hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich weiterentwickelt. Gemäß dem Globalen Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) sind Schiffe verpflichtet, spezielle Rettungsmittelausrüstung mitzuführen, um die Ortung und Rettung in Notfällen zu erleichtern.
Zwei wichtige Ausrüstungsgegenstände sind AIS-SARTs und Radar-SARTs. Obwohl beide letztendlich demselben Zweck dienen – der Suche nach Überlebenden –, funktionieren sie sehr unterschiedlich. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Unterschiede und helfen Ihnen zu verstehen, welche Technologie welche Funktion hat und warum beide auch heute noch relevant sind.
Was ist ein SART?
Ein Such- und Rettungstransponder (SART) ist ein autarkes, batteriebetriebenes Gerät, das zur Ortung von Rettungsbooten oder in Not geratenen Schiffen dient. Im aktivierten Zustand sendet er Signale, die die Rettungskräfte direkt zum Notfallort führen.
Gemäß den GMDSS-Vorschriften müssen bestimmte Schiffe der SOLAS-Klasse ein SART an Bord mitführen, das üblicherweise in der Nähe der Brücke oder des Rettungsbootes für den schnellen Einsatz gelagert wird. Es gibt zwei zugelassene Typen: Radar-SARTs und AIS-SARTs.
Radar SARTs
Ein Radar-SART arbeitet auf der 9-GHz-Frequenz (X-Band) des Schiffsradars. Es befindet sich im Standby-Modus, bis es ein Radarsignal von einem suchenden Schiff oder Flugzeug empfängt. Nach der Auslösung sendet es eine Impulsfolge aus. Auf dem Radarbildschirm des Retters erscheint diese als Linie aus 12 Punkten, die sich mit Annäherung des Rettungsfahrzeugs zu konzentrischen Bögen formt. Die wichtigsten Merkmale von Radar-SARTs sind:
AIS SARTs
Ein AIS-SART sendet über UKW-Frequenzen mithilfe des Automatischen Identifizierungssystems (AIS) einen Notruf. Anstatt auf eine Radarabfrage zu warten, sendet es aktiv und in regelmäßigen Abständen seine GPS-Position. Schiffe mit AIS-Ausrüstung in UKW-Reichweite erhalten einen Notruf, der ein deutlich markiertes Ziel mit präzisen Längen- und Breitengraden auf ihrem Kartenplotter oder ECDIS anzeigt. Das Ziel ist eindeutig als SART identifiziert. Die wichtigsten Merkmale von AIS-SARTs sind:
Sowohl AIS- als auch Radar-SARTs erfüllen dieselbe wichtige Aufgabe: Rettungskräften zu helfen, Überlebende schnell und präzise zu finden. Die Hauptunterschiede sind:
Gemäß den GMDSS-Vorschriften der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) sind beide Technologien zugelassen, wobei AIS-SARTs die moderne Weiterentwicklung der Such- und Rettungsortungstechnologie darstellen. Obwohl AIS-SARTs eine modernere Lösung sind, spielen Radar-SARTs weiterhin eine wichtige Rolle, da nicht jedes Schiff weltweit jederzeit über voll funktionsfähige AIS- oder ECDIS-Systeme verfügt. Radar bleibt universell und unabhängig, und in bestimmten Suchszenarien, insbesondere bei Beteiligung von Flugzeugen, können Radar-SART-Reaktionen nach wie vor sehr effektiv sein.
Da AIS-SARTs und Radar-SARTs jeweils ihre eigenen Vorteile besitzen, könnte ein Betreiber, der Wert auf Redundanz legt, eine Trägerkonfiguration wählen, die beide SART-Typen umfasst, um die Kompatibilität in verschiedenen Rettungsszenarien zu gewährleisten.
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