Überlebende Geschichte
Such- und Rettungshubschrauber rettet Wellington Hunter nach schwerer Beinverletzung
Wir hatten den Steele Creek Pass überquert und stiegen vorsichtig auf der anderen Seite einen steilen Geröllhang hinab. Während des Abstiegs rutschte Dayle aus und stürzte rückwärts auf das lose Gestein. Als ich mich zu ihr umdrehte, wurde sie plötzlich kreidebleich und verlor das Bewusstsein.
Ich griff sofort nach dem Ocean Signal PLB1, das ich außen an meinem Rucksack befestigt hatte, und aktivierte es. Innerhalb kürzester Zeit lief die Rettungsaktion. Da ich nicht genau wusste, was ich als Nächstes tun sollte, blieb ich bei ihr und versuchte weiter, sie aufzuwecken. Hätte ich vorher über eine ähnliche Situation nachgedacht, wäre ich wahrscheinlich in Panik geraten, da ich das normalerweise tue. Doch der Notfallsender ließ sich einfach aktivieren, und ich schaffte es, die ganze Zeit über ruhig zu bleiben! Nach etwa fünf bis sechs Minuten kam sie wieder zu Bewusstsein und sagte, es gehe ihr viel besser.
Sie konnte ihr Knie etwas belasten, und mit viel Unterstützung bewegten wir uns vorsichtig etwa 50 Meter bergab zu einer flacheren Stelle oberhalb der Baumgrenze, wobei wir uns so gut wie möglich sichtbar machten.
Der Rettungshubschrauber traf schnell ein und begann mit der Suche in dem Gebiet. Um unsere genaue Position zu bestimmen, aktivierten wir auf Anfrage den Notrufsender und halfen so der Besatzung, direkt zu uns zu gelangen.
Nachdem sie über ihr war, wurde ein Sanitäter abgeseilt, untersuchte Dayle und bereitete sie für die Bergung vor. Der gesamte Einsatz verlief schnell und professionell, die Koordination des Rettungsteams war durchweg hervorragend.
Nachdem sie sicher evakuiert worden war, konnte ich zur nächsten Hütte weiterziehen, um dort die Nacht zu verbringen, bevor ich am folgenden Tag zum Auto wanderte. Ich war unglaublich dankbar für die Schnelligkeit und Effektivität der Rettungsaktion, die durch den PLB ermöglicht wurde.
Führen Sie stets ein Notfallsignalgerät mit sich. Tragen Sie immer helle Kleidung, um die Rettungskräfte auf sich aufmerksam zu machen.
Ich bin auf einer verschneiten Wiese ausgerutscht, habe mir das Knie schwer verletzt und bin vor Schmerzen ohnmächtig geworden. Zum Glück hat meine Begleiterin ihren Notrufknopf ausgelöst, und nachdem ich gefunden wurde, konnte ich per Seilwinde in den Hubschrauber gezogen und ins Lakes Hospital in Queenstown geflogen werden. Ich bin unendlich dankbar für die Rettung, denn obwohl ich wieder zu mir kam, wäre die restliche Reise (über Nacht) qualvoll und langsam gewesen und hätte mein Knie noch viel mehr verletzt.