Überlebende Geschichte
Ein Sprung zu weit: Wie ein PLB bei einer Canyon-Rettung das Blatt wendete
Meine Partnerin und ich wanderten am 13. Januar gegen 9:00 Uhr auf dem Routeburn Track in Neuseeland. Wir brachen bei perfektem Wetter, klarem Himmel und warmen Temperaturen auf. Obwohl wir den Weg schon kannten und wussten, dass er als relativ einfach gilt, bereiteten wir uns wie immer gründlich vor. Neben Essen und Trinken packten wir unsere übliche Sicherheitsausrüstung ein, darunter ein Erste-Hilfe-Set, Rettungsdecken und unseren rescueME PLB1 .
Wir hatten geplant, die ersten beiden Tage der Wanderung zu kombinieren und von der Routeburn-Schutzhütte bis zum Lake Mackenzie zu wandern. Nach einer Mittagspause an der Routeburn Falls Hut unternahmen wir einen Abstecher auf den Conical Hill. Als wir den Harris Saddle passierten, war es bereits fortgeschritten, und aufgrund unserer längeren Route gehörten wir zu den letzten Gruppen, die die exponierte Hollyford Face entlangwanderten.
Dort trafen wir auf eine dreiköpfige Familie in offensichtlicher Notlage. Ein Elternteil war gestürzt und hatte sich dabei eine tiefe Schnittwunde am Knie sowie eine Kopfverletzung zugezogen. Sie konnten nicht gehen, ohne dass das Knie weiter blutete, und waren aufgrund der Kopfverletzung benommen. Angesichts des unwegsamen Geländes und der Tatsache, dass die nächste Straße mindestens anderthalb Tagesmärsche entfernt war, war klar, dass sie weder sicher weitergehen noch sich selbst evakuieren konnten.
Wir aktivierten den PLB und machten uns bereit zum Warten. Währenddessen nutzten wir unsere Rettungsdecken, um Schatten und Schutz zu spenden und den verletzten Wanderer vor der Sonne zu schützen und ihm den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Etwa eine Stunde später traf als erstes ein Hubschrauber der NZTA ein, der in der Nähe im Einsatz gewesen war. Die Besatzung landete in geringer Entfernung, verschaffte sich einen Überblick über die Lage und übermittelte ihre Einschätzung an die Bergwacht.
Etwa eine weitere Stunde verging, bis ein Rettungshubschrauber mit einem Sanitäter an Bord eintraf. Nach einer gründlichen Untersuchung wurden der Sanitäter und der verletzte Wanderer gemeinsam gesichert und zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen.
Ohne den PLB hätte einer von uns zur nächsten Hütte des Department of Conservation weitergehen müssen, um dort ein Funkgerät zu benutzen. Da es bereits dunkel wurde, hätte das eine erhebliche Verzögerung bedeutet. Durch die Aktivierung des PLB konnten wir mehrere wertvolle Stunden einsparen und sicherstellen, dass die Familie noch vor Einbruch der Dunkelheit professionelle medizinische Hilfe erhielt.
Selbst auf einfacheren, stark frequentierten Wanderwegen kann ein PLB einen großen Unterschied machen.
Vielen Dank! Unser PLB hat an diesem Tag einen großen Unterschied gemacht.